BetonTage 2021 Gastregion Südtirol

Südtirol ist Gastland der deutschen BetonTage 2021 – Betonvereinigung Südtirol präsentiert den heimischen Sektor

Eine große Portion Südtirol steckte dieses Jahr in den deutschen BetonTagen, Europas größtem Fachkongress der Betonfertigteilindustrie. Zum einen präsentierte sich die Betonvereinigung „CONCRETE Südtirol“ dem internationalen Fachpublikum der Tagung, die heuer rein virtuell stattfand, mit drei Fachvorträgen. Zum anderen war mit Südtirol zum ersten Mal eine Region als Gastland geladen. Gemeinsam mit IDM Südtirol stellte die Betonvereinigung Südtirol deshalb einen eigenen virtuellen Messestand und zeigte neben dem fachlichen Angebot auch die Vorzüge der Tourismusdestination Südtirol auf.

Südtirol ist nicht nur ein attraktives Urlaubsland mit vielfältigem Angebot, sondern hat auch bei der Herstellung und Verarbeitung von Beton viel zu bieten. Das demonstrierte der Auftritt Südtirols bei den BetonTagen, einer Informations- und Kongressplattform für das Bauen mit vorgefertigten Betonbauteilen, bei der jedes Jahr mehr als 2.000 Teilnehmer aus 20 Nationen mit dabei sind. Geboten wird traditionell ein hochkarätiges Fachprogramm sowie eine breitgefächerte Ausstellung von Exponenten der Branche. Aufgrund der Corona-Pandemie schwenkte man heuer auf ein digitales Format um. Die Betonvereinigung Südtirol mit Präsident Werner Kusstatscher pflegt schon seit ihrer Gründung im Jahr 2016 einen engen Kontakt mit der Betonvereinigung Deutschland. So ergab sich die Möglichkeit, bei dieser Ausgabe der BetonTage Südtirol als Gastland zu vertreten.

Die Entwicklung der Betonlandschaft in Südtirol und jene des Betons als Gestaltungsbaustoff in den letzten Jahren waren der Schwerpunkt des Vortrags von Präsident Kusstatscher vor etwa 500 Branchenvertretern. Er unterstrich dabei den außerordentlich kreativen und innovativen Umgang mit dem Baustoff Beton, welcher in Südtirol gepflegt werde. „Im Bereich Beton sind wir mittlerweile technologisch auf Augenhöhe mit Ländern wie Deutschland oder Österreich, wo Beton als Gestaltungsbaustoff schon länger eingesetzt wird. Bestätigt wird das unter anderem auch von der Tatsache, dass in den letzten Jahren in Südtirol zahlreiche Bauwerke in Sichtbeton von internationalen Jurys ausgezeichnet wurden“, so Kusstatscher. Die Betonvereinigung Südtirol bemühe sich aktiv darum, Beton als lokalen und nachhaltigen Baustoff zu präsentieren und dessen vielfältige Erscheinungsformen und Einsatzmöglichkeiten – von der Außengestaltung über den Innenbereich bis zur Möbelherstellung – darzulegen.

Gezeigt wurden beim Event auch zwei eindrucksvolle Beispiele für Südtiroler Betonbau. Architekt Martin Gschnell stellte das von ihm entworfene neue Headquarter der Firma Progress in Brixen vor, bei dem innovative Betonfertigteile aus Zuschlag des „Laaser Marmor“ zum Einsatz gekommen sind. Architekt Roland Baldi hingegen brachte eines seiner jüngsten Referenzprojekte, das neue Zivilschutzzentrum am Ritten, welches mit einer innovativen eingefärbten Stampfbetonfassade realisiert wurde. Am virtuellen Messestand zeigte eine Präsentation von IDM einen Überblick über das Urlaubsland Südtirol und sein vielfältiges Angebot, zu dem eben auch eine lebendige Architekturszene und eine moderne Bauwirtschaft gehören.

 

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